Externes Einsatzmittel: Polizei

20. WB3 – Brennen Strohballen

In der Nacht zum Freitag wurden die Feuerwehren aus Uelzen und Oldenstadt zu zwei bis drei brennenden Strohballen an der B493 alarmiert.
Auf der Anfahrt stellte sich dann heraus, dass sich diese auf einen Feldweg parallel zur Bundesstraße zu finden waren. Außerdem handelte es sich um einen größeren Strohballenstapel, weshalb die Alarmstufe von WB1 auf WB3 erhöht wurde. Dadurch hatten wir vier weitere Tanklöschfahrzeuge aus der SG Rosche zur Unterstützung.
Zügig wurde mit den insgesamt sechs Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet, sodass wir dauerhaft eine Wasserversorgung hatten. Nach rund zwei Stunden konnte „Feuer Aus“ gemeldet werden. Im Zuge der Nachlöscharbeiten wurde der Stapel mithilfe von Treckern auseinandergezogen und die verbleibenden Glutnester abgelöscht. Gegen vier Uhr morgens waren die Fahrzeuge wieder aufgerüstet und einsatzbereit.
Zu der Brandursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Aussage treffen.

16. B2 – Rauchentwicklung aus Industrieanlage

In der Nacht auf den 16. April wurden die Feuerwehren aus Uelzen, Molzen und Oldenstadt zu einer Rauchentwicklung in den Industriehafen alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte hat sich eine Rauchentwicklung aus einer Anlage gezeigt. Ein Trupp unter Atemschutz hat Löschmaßnahmen ergriffen, sodass keine weitere Brandausbreitung auf umliegende Anlagen stattfinden konnte.
Nach etwa 1,5h konnten wir wieder einrücken und die Fahrzeuge fertig für den nächsten Einsatz machen.
Zur Brandursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

13. B2 – Feuerschein auf Gelände

(Uelzen, 12. März 2024). Am Dienstagmorgen, den 12. März, wurden die Feuerwehren aus Oldenstadt und Uelzen um 05:16 Uhr erneut auf das Gelände des Wertstoffhofes an der Wendlandstraße alarmiert. Aufgrund eines gemeldeten Feuerscheins auf dem Gelände wurden die Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort Brand 2 alarmiert – der Feuerschein erwies sich als ein brennender Abfallpresscontainer.

Nach der Ersterkundung stellte sich zudem heraus, dass sich die alte Brandstelle vom Montag, 11. März, wieder entzündet hatte und für den gemeldeten Feuerschein ursächlich gewesen ist. Mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz wurden die Flammen im Abfallpresscontainer gelöscht. Anschließend wurde der restliche Inhalt des Presscontainers mit Schwer- und Mittelschaum abgedeckt, um ein erneutes Aufflammen bis zur vollständigen Entleerung zu verhindern.

Im Einsatz waren 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 8 Fahrzeugen. Personen kamen abermals nicht zu Schaden. Zur Höhe des Sachschadens und der Brandursache macht die Feuerwehr keine Angaben.

Bericht + Bilder: Simon Märtens (Pressesprecher Feuerwehr Uelzen)

08. B2Y – Küchenbrand

Oldenstadt 03.02.2024 – Am späten Nachmittag wurden die Feuerwehren aus Oldenstadt und Uelzen zu einem Küchenbrand mit einer Vermissten Person alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde die Lage bestätigt und gemeldet, dass die Person aus der Wohnung gerettet wurde.
Ein Angriffstrupp ging unter schwerem Atemschutz in die Wohnung vor und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und auch löschen.
Nach Rund einer Stunde war der Einsatz beendet und wir konnten wieder einrücken und uns auf den nächsten Einsatz vorbereiten.

07. B1 – Brennt E-Auto

Aufwendige Fahrzeugbergung nach Löscheinsatz

Am Dienstagabend, 30. Januar, wurden die Feuerwehren der Hansestadt Uelzen mit den Ortsfeuerwehren Oldenstadt und Uelzen zu einem brennenden Elektrofahrzeug nach Oldenstadt in die Straße Zum See alarmiert. Ein dreirädriges Fahrzeug mit Elektromotor brannte in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr Oldenstadt löschte den Vollbrand mit einem C-Rohr und einem Wasser-Schaum-Gemisch.

Die beiden Antriebsbatterien des Fahrzeuges wurden durch den Brand jedoch so stark beschädigt, dass sie sich durch eine ablaufende Reaktion innerhalb der Batteriezellen immer wieder stark erhitzten. Im weiteren Verlauf wurden die Batterien mit einer hydraulischen Schere aus dem Chassis entfernt, damit diese anschließend in einem Wasserbecken permanent gekühlt werden konnten.

Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen. Die Lösch- und Bergungsarbeiten dauerten rund zwei Stunden, die Straße Am See war während dieser Zeit in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden. Zur Schadenshöhe und Brandursache macht die Feuerwehr keine Angaben.

Bericht und Bilder: Simon Märtens (Pressesprecher FF Uelzen)

04. B3 – Scheunenbrand

Am 07.01.2024 wurden die Feuerwehren Oldenstadt und Uelzen gegen 4.50 Uhr mit dem Stichwort „B3 – Scheune in Vollbrand“ in den Ortsteil Ripdorf alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte um Einsatzleiter Reiner Seidel schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Brandobjektes – entgegen der Alarmmeldung handelte es sich lediglich um eine ältere Stallung, welche als Schuppen genutzt wurde. Um die angrenzende Wohnbebauung zu schützen, wurde unmittelbar ein Löschangriff mittels eines
handgeführten Strahlrohrs sowie dem Monitor (Wasserwerfer) der Drehleiter eingeleitet. Im weiteren Verlauf wurden insgesamt zwei Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und für entsprechende Nachlöscharbeiten eingesetzt – dazu war es notwendig weitere Teile der Dacheindeckung zu entfernen, um an verstecke Glutnester zu kommen.
Der Einsatz für die ehrenamtlichen Brandschützer der beiden
Ortsfeuerwehren war gegen 07.00 Uhr beendet.
Im Einsatz waren insgesamt 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 14 Fahrzeugen sowie der DRK-Rettungsdienst und die Polizei Uelzen.

Bericht und Fotos: Christoph Paul (Pressesprecher Feuerwehr Uelzen)

03. B2 – Rauchentwicklung aus Industrieanlage / Brandalarm ausgelöst

Ausgelöste Brandmeldeanlage: Feuer in einer Industrieanlage

Am Samstagmittag wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Molzen, Oldenstadt und Uelzen um 12:01 Uhr zu einem Brandeinsatz in einem Industriebetrieb an der Bremer Straße alarmiert. Zunächst mit dem Stichwort BMA – Ausgelöste Brandmeldeanlage alarmiert, wurde nach dem Eintreffen der ersten Kräfte die Alarmstufe auf Brand 2 – Feuer in Industrieanlage erhöht. In einer Industrieanlage waren technische Anlagenteile sowie umliegende Produktionsmaterialien in Brand geraten.

Durch sofort eingeleitete Brandbekämpfungsmaßnahmen der Mitarbeiter vor Ort konnte ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindert werden. Ein Trupp der Feuerwehr Oldenstadt ging unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr vor. Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Anlagen oder Lagerbestände konnte verhindert werden.
Insgesamt waren 63 Einsatzkräfte der Feuerwehren Molzen, Oldenstadt und Uelzen mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden. Zur Höhe des Sachschadens und zur Brandursache macht die Feuerwehr keine Angaben.

Bericht: Simon Märtens (Pressesprecher Feuerwehr Uelzen)

02. B4Y – Brand in Patientenzimmer, Lage unklar

In der Nacht zum 5. Januar kam es im Klinikum Uelzen am Hagenskamp zu einem folgenschweren Brand im dritten Obergeschoss eines Gebäudeflügels. Zwei Patientenzimmer sowie ein dazwischen liegender Aufenthaltsraum/Flur standen beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand. Über 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Hansestadt und den umliegenden Gemeinden waren vor Ort, um die betroffenen Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten und den Brand zu bekämpfen.

Bei der sofort eingeleiteten Menschenrettung wurden Personen sowohl über Drehleitern aus dem dritten Obergeschoss als auch von Trupps unter schwerem Atemschutz über den Treppenraum gerettet. Ein zwischenzeitlich in Stellung gebrachter Sprungretter wurde nicht benötigt. Parallel zur Menschenrettung wurde der Brand selbst in einem kombinierten Innen- und Außenangriff bekämpft. Insgesamt waren so 25 Trupps unter schwerem Atemschutz im Innenangriff im Einsatz.

Während des Einsatzes erlitten drei Einsatzkräfte der Feuerwehr leichte Verletzungen in Form einer Rauchgasvergiftung. Sie wurden vor Ort ärztlich versorgt und befinden sich auf dem Weg der Besserung.

Noch während der langwierigen Nachlöscharbeiten wurden weitere Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden mit Wassersaugern zur Einsatzstelle alarmiert. Das im dritten Obergeschoss eingebrachte Löschwasser drang in die darunter liegenden Stockwerke ein. Zur Sicherung und zum Schutz der gebäudeseitigen Infrastruktur wurde ein Großteil des Löschwassers wieder aufgenommen.

Zur Brandursache und Schadenshöhe macht die Feuerwehr keine Angaben.

Bericht und Fotos: Simon Märtens (Pressesprecher Feuerwehr Uelzen)