Elf Jugendliche und sechs Betreuer tauschten in diesem Jahr das traditionelle Zeltlager gegen eine Ferienwohnung. Die Sommerfreizeit der Jugendfeuerwehr, vom 4. bis zum 11.7., führte in den Harz nach Zorge. Acht abwechslungsreiche Tage voller Geschichte, Kultur, Action und Gemeinschaft sorgten für unvergessliche Erlebnisse.
Nach der Anreise am Samstag wurde zunächst das Quartier bezogen. Bei einer so großen Gruppe steht das Miteinander im Mittelpunkt. Deshalb hieß es von Anfang an: gemeinsam anpacken. Die gesamte Woche wurde in Eigenregie gekocht, organisiert und aufgeräumt. Diese Herausforderung meisterten die Jugendlichen mit Bravour.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Teambuildings. Mit verschiedenen Kennenlern- und Teamspielen wuchs die Gruppe weiter zusammen, stärkte das gegenseitige Vertrauen und legte den Grundstein für eine gelungene Freizeit.
Das Ausflugsprogramm begann am Montag tief unter der Erde. Bei einer Führung durch die beeindruckende Hermannshöhle in Rübeland tauchten wir in die faszinierende Welt der Tropfsteine ein. Zwischen gewaltigen Stalaktiten und Stalagmiten beeindruckte vor allem die mystische Atmosphäre der Höhle. Im Anschluss ging es zur imposanten Rappbodetalsperre. Der Blick von der mächtigen Staumauer und der Hängebrücke in die Tiefe ließ so manchen kurz den Atem anhalten. Die Kombination aus beeindruckender Natur und moderner Ingenieurskunst bot eine eindrucksvolle Kulisse.
Am Dienstag hieß es in Bad Harzburg: hoch hinaus! Mit der historischen Burgberg-Seilbahn ging es zunächst entspannt auf den Großen Burgberg. Oben angekommen, genossen wir die Aussicht und erkundeten die Überreste der alten Burgruine. Anschließend schwebten wir mit der Baumschwebebahn talwärts, bevor wir den Baumwipfelpfad erkundeten und den Harz aus einer ganz neuen Perspektive erleben konnten.
Die Geschichte des Harzes stand am Mittwoch im Mittelpunkt. Im UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar ging es, ausgestattet mit gelben Helmen, mit der Grubenbahn tief in den Berg hinein. Dabei erfuhren die Jugendlichen eindrucksvoll, wie hart und gefährlich die Arbeit der Bergleute in früheren Jahrhunderten war. Am Nachmittag durfte der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen: Auf der Sommerrodelbahn in Hahnenklee ging es mit viel Tempo und zahlreichen Kurven rasant ins Tal.
Am Donnerstag tauchten wir in der Westernstadt Pullman City in Hasselfelde in den Wilden Westen ein. Zwischen stilechten Holzhäusern, staubigen Straßen und Saloons sorgten spektakuläre Stunt-Shows für beste Unterhaltung. Ob beim Bogenschießen oder beim Beobachten der Bisonherde – Langeweile kam an diesem Tag garantiert nicht auf.
Der Freitag begann mit einem kleinem Tischtennisturnier, bei dem sich die Jugendlichen spannende Duelle lieferten und schließlich ein verdienter Sieger feststand. Anschließend standen bereits die ersten Vorbereitungen für die Heimreise auf dem Programm: Gemeinsam wurde aufgeräumt und gepackt. Am Abend machten wir uns schließlich auf den Weg zum Volksfest in Goslar. Nach einer Runde über den Festplatz mit Fahrgeschäften, gebrannten Mandeln und vielen weiteren Leckereien folgte das Highlight des Tages: Das große Feuerwerk tauchte den Nachthimmel über Goslar in ein beeindruckendes Farbenmeer und bildete den perfekten Abschluss einer erlebnisreichen Woche.
Am Samstag hieß es dann endgültig Abschied nehmen. Die letzten Taschen wurden verstaut, die Ferienwohnung besenrein übergeben und schließlich die Heimreise angetreten. Müde, aber glücklich und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kehrten wir nach Hause zurück.
Die Sommerfreizeit 2026 war ein voller Erfolg. Die elf Jugendlichen haben nicht nur bewiesen, dass sie bei der Selbstversorgung hervorragend als Team funktionieren, sondern sind auch als Gemeinschaft noch enger zusammengewachsen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Unterstützern, den Eltern sowie dem gesamten Betreuerteam, das diese unvergessliche Woche mit viel Engagement, Herzblut und Leidenschaft geplant und begleitet hat.



















